The Amazing Yucca

Among the multitude of notable and noticeable plants of the Great Plains, one stands out by virtue not only of its height of 2 to 3 feet, but also because of its striking spikes, studded with cream-colored to green petals, and adorned with reddish sepals. Soapweed Yucca (Yucca glauca) is one of a number of yucca species, belonging to the agave subfamily. It blooms mostly in June and I was pleased to happen across it at various favorite hiking destinations in and around Colorado Springs upon our return from Germany.

Unter der Vielzahl an bemerkenswerten und beachtlichen Pflanzen der nordamerikanischen Great Plains sticht eine nicht nur wegen ihrer Höhe von bis zu einem Meter hervor, sondern auch wegen ihrer auffälligen, mit cremefarbenen bis grünen Blüten- und rötlichen Kelchblättern ausgestatteten Rispen. Die sogenannte blaugrüne Palmlilie ist eine von mehreren Yucca Arten und gehört zu der Unterfamilie der Agaven. Sie blüht vorwiegend im Juni und ich war sehr froh, ihr nach unserer Rückkehr aus Deutschland an Lieblingsplätzen in und um Colorado Springs zu begegnen.

Besides their eye-catching appearance, the lance-shaped leaves, which happen to be green even in the depth of winter, will quickly remind the unwary passerby why yuccas have been called Spanish bayonets. This is likely not a problem for Yucca Moths, the plants’ predominant (if not exclusive) pollinators. In return for propagating pollen, they get to deposit their eggs, and the hatched larvae feed on seeds inside the pod, before eating their way out of the fruit. As the insects are nocturnal, one has to make a special effort to see them.

Neben ihrem auffälligen Aussehen erinnern ihre lanzettförmigen Blätter, die übrigens auch im tiefsten Winter grün sind, den unachtsamen Passanten daran, warum die Yuccas auch spanische Bajonetts genannt werden. Das ist wahrscheinlich kein Problem für die Yuccamotten, die Hauptbestäuber der Pflanze. Im Gegenzug legen sie ihre Eier in die Blüten, und die geschlüpften Larven futtern später die Samen in der Schote, bevor sie sich durch die Frucht fressen. Da die Insekten nachtaktiv sind, bedarf es besonderer Planung, um sie zu Gesicht zu bekommen.

In addition to the yucca’s beauty, it provided native peoples with many uses. The edible bell-like flowers and plump pods supplemented their diet; its fibrous leaves were turned into mats, footwear, baskets, and ropes; the leaf tips could be employed as paintbrushes when frayed, or as a sewing needles when intact. The roots, rich in saponin, were mashed and worked into a soapy lather, and cleansed animal wool and human hair alike.

Zusätzlich zu der erlesenen Schönheit der Yucca bot sie den Indianern vielseitige Anwendungen. Die glockenförmigen Blüten und plumpen Schoten sind eßbar und ergänzten die Nahrung. Ihre Blätter enthalten kräftige Fasern und wurden zu Matten, Fußbekleidung, Körben und Seilen verarbeitet. Die Blattspitzen fungierten im zerfaserten Zustand als Pinsel, und im intakten als Nähnadeln. Die Wurzeln, die reichlich Saponin enthalten, wurden zerstampft und der resultierende Seifenschaum säuberte tierische Felle und menschliche Haare gleichermaßen.

It should come as no surprise then, that the yucca has been described as a “grocery store.” Ever since I learned of and about this remarkable plant, I cannot view it with anything other than admiration.

Es dürfte also keine wirkliche Überraschung sein, daß Yuccas als „Lebensmittelgeschäft“ tituliert wurden. Seit ich mir dieser außergewöhnlichen Pflanze bewußt wurde, kann ich sie mit nichts anderem als Bewunderung betrachten.

Germany’s Wild Beasts

On my nature walks, I try to pay attention to all flora and fauna. While my antennae are always on alert for avian activity, they also register other animals. During our sojourn in Germany, I happened upon a few scaly and furry creatures, and some sat still long enough to enable me to take their portrait. Others, like a group of wild boars, did not, and simply raced across the trail from one thicket to the next. For that reason, a plush version my dad and I came across in a café had to serve as a model and can be seen in the featured photo above. I hope you will enjoy this selection of my beastly encounters.

Bei meinen Spaziergängen in der Natur versuche ich, auf alle Flora und Fauna zu achten. Selbst wenn meine Antennen besonders auf Vogelaktivität reagieren, registrieren sie auch andere Tiere. Während unseres Deutschlandaufenthaltes begegnete ich auch schuppigen und felligen Tieren, und einige hielten lange genug still, um ein Porträt von ihnen aufzunehmen. Bei anderen war das nicht der Fall, wie zum Beispiel bei einer Gruppe Wildschweine, die über den Weg von einem Dickicht zum anderen rasten. Aus diesem Grund mußte eine Plüschversion herhalten, die mein Vater und ich in einem Café entdeckten, und die im obersten Bild zu sehen ist. Ich hoffe, diese Auswahl meiner tierischen Begegnungen wird Euch gefallen.

Red Fox/Rotfuchs

Beaver/Biber

Nutria/Nutria (Biberratte)

Ring Snake/Ringelnatter

Dragonfly/Libelle

European Hare/Feldhase

European Roe Deer/Europäisches Reh

Birding In Germany

Last week I sang the praises of May travel. The floral profusion which so impressed us was met, if not exceeded, by the plenitude of birds, as we were in Central Europe during the same season as many migrants from Africa. Because most of my previous visits had happened in late fall, I had missed out on this exhilarating experience.

Vergangene Woche besang ich die Vorzüge einer Reise im Mai. Die Fülle der Flora, die uns so beeindruckte, wurde von der Vielzahl an Vögeln übertroffen, da wir uns in Mitteleuropa in der selben Zeit aufhielten, wie viele Zugvögel aus Afrika. Da die meisten meiner vorherigen Besuche im Spätherbst stattgefunden hatten, waren mir diese erquickenden Erfahrungen entgangen.

At this point, I m asking a dear friend for forgiveness, as, by his own account, his eyes glaze over when I start to revel in birds (I am sure he is not the only one). Sorry, Arnim. You might want to skip this one! 😊

An diesem Punkt bitte ich einen guten Freund um Entschuldigung, da seine Blicke, wie er mir selbst gestand, in die Ferne driften, wann immer ich mich über Vögel auslasse (er ist bestimmt nicht der Einzige). Es tut mir leid, Arnim. Diesen Beitrag sollst Du vielleicht überspringen! 😊

One of my absolute favorites among feathered beings is the White Stork, as I have expressed in a previous post. Fortunately, in the vicinity of my father’s home are several known nesting areas, so I was thrilled about multiple sightings of Mrs. and Mr. Stork.

Einer meiner absoluten gefiederten Favoriten ist der Weißstorch, wie ich bereits in einem vorherigen Beitrag berichtete. Glücklicherweise gibt is in der Umgebung meines Vaters einige Nistgebiete, so daß ich mich total glücklich schätzte, Frau und Herrn Adebar wiederholte Male zu sichten.

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While the encounters with these long-legged, elegant creatures were not unexpected, another one with a similarly endowed visitor was. Eurasian Spoonbills tend to spend summers at the coast, or at larger inland lakes. The Rohrwiesen in Rheinhessen, where I was lucky enough to see one, has several small ponds, but it was an unusual destination, and only used as a layover. Whenever I am in Germany, I spend a lot of time at this amazing birding hotspot, which I introduced in another previous essay.

Die Begegnungen mit diesen langbeinigen, eleganten Kreaturen waren nicht unerwartet, im Gegensatz zu einer mit einem ähnlich ausgestatteten Besucher. Löffler verbringen normalerweise den Sommer an der Küste, oder an größeren Binnenseen. Die Rohrwiesen in Rheinhessen haben zwar einige kleine Tümpel, aber dieses ungewöhnliche Ziel war nur ein Zwischenstopp. Wann immer ich in Deutschland bin, verbringe ich viel Zeit an diesem tollen Hotspot, den ich früher auch schon mal vorgestellt habe.

To continue the long-legged theme, I happened across a Black-crowned Night Heron one evening, whose acquaintance I had made in Colorado, but this was my first European sighting. The Purple Heron, on the other hand, I had never seen anywhere else—a “lifer,” like the spoonbill!

Um das langbeinige Motto fortzuführen—eines Abends erspähte ich einen Nachtreiher, dessen Bekanntschaft ich bereits in Colorado gemacht hatte, aber dies war meine erste europäische Sichtung. Einen Purpurreiher hatte ich allerdings noch nie zuvor gesehen—ein „Lifebird“, wie der Löffler auch.

It is a goal of mine to recognize birds by ear, and springtime is a good season to learn their songs and calls, as it is breeding season, during which they advertise their presence vocally to attract mates or warn off potential rivals (this is, by far, not a complete list of the astounding usage of bird language). Few other songs are as recognizable as the voluminous melody of the Common Nightingale, whose vocalizations, contrary to popular belief, are not limited to nighttime. Additionally, I first consciously saw and recognized Eurasian Blackcaps, also beautiful singers. While a Bluethroat’s song might not be able to compete with that of a Nightingale or a Blackcap, with regard to outfit, it wins the contest hands-down. This jewel was one of the birds on my wish list, and I was delighted to find one, singing from the same perch on the same tree on two different occasions.

Es ist eines meiner Ziele, Vögel an ihrem Gesang erkennen zu können, und der Frühling bietet sich besonders dazu an, ihre Lieder und Rufe zu erlernen, denn es ist Brutzeit, während der viele Vögel ihre Präsenz mit lauter Stimme verkünden, um Partner anzulocken oder Rivalen zu warnen (das ist bei weitem keine komplette Liste der erstaunlichen Anwendungen der Vogelsprache). Wenige Lieder sind so leicht erkennbar wie die schmetternde Melodie der Nachtigall, deren Musizieren, entgegen der landläufigen Meinung, nicht auf die Nacht beschränkt ist. Ich sah und erkannte auch zum ersten Mal Mönchsgrasmücken, ebenfalls wunderbare Sänger. Das Blaukehlchen kann zwar nicht mit dem Gesang der Nachtigall oder Grasmücke konkurrieren, doch was sein Kostüm anbelangt, gewinnt es mühelos. Dies war einer der Vögel auf meiner Wunschliste, und es hat mich riesig gefreut, den selben Vogel an zwei Gelegenheiten an dem selben Baum auf der selben Warte anzutreffen.

To see the fruits of some birds’ labors, so to speak, was another bonus of a springtime visit. Baby birds were in evidence everywhere. A breeding pair of Great Tits in my father’s yard was raising its second brood during our visit and we often watched the young ones getting fed by their tireless parents. The lone Black Redstart toddler on the fence also awaited the next free meal-on-wings. Since we don’t reside in an area where swans breed, I was awed by a family. It took me a moment to realize that one of the adults had not one but two riders on its back. Once I beheld them, I realized that I disagree with Hans Christian Andersen. Cygnets are no ugly ducklings, they are already adorable in their infant stage.

Die Früchte des (Er)schaffens einiger Vögel zu Gesicht zu bekommen, war eine weitere Zugabe dieses Besuches im Frühling. Überall gab es Nachwuchs zu sehen. Ein brütendes Kohlmeisenpaar im Garten meines Vaters zog bereits seine zweite Brut auf, und wir beobachteten oft, wie die unermüdlichen Eltern ihre Jungen fütterten. Das Rotschwänzchen im Kleinkindesalter wartete auch auf sein nächstes Essen auf Schwingen. Da wir nicht in einer Gegend leben, wo Schwäne brüten, war ich von einer Schwanenfamilie entzückt. Es dauerte einen Moment, bis ich registrierte, daß einer der Erwachsenen nicht nur einen Reiter auf dem Rücken trug, sondern zwei. Sobald ich ihrer gewahr wurde, war mir klar, daß ich Hans Christian Andersen nicht zustimme. Schwanenküken sind keine häßlichen Entlein, sie sind bereits im Kindessalter Schönheiten.

All progeny, avian or otherwise, epitomizes such potential and hope in the future, an outlook often lacking in other worldly goings-on. Maybe it’s one of the reasons why I spend so much time in nature, with my beloved birds.

Jeder Nachwuchs, mag er vogelartig oder sonstwie sein, verkörpert solch Potential, und solch Hoffnung auf die Zukunft, eine Aussicht, die sonst im Alltag nicht oft gegeben ist. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich so viel Zeit in der Natur mit meinen geliebten Vögeln verbringe.

Springtime In Germany

I hadn’t paid a vernal visit to Germany for many years, until my husband and I arrived there in early May of this year. Living in the semi-arid climate of Colorado’s Front Range, we are accustomed to many more shades of brown than of green, but the photoreceptors responsible for numerous nuances of that latter wavelength worked overtime during our springtime sojourn.

Ich hatte Deutschland schon lange keinen Besuch mehr im Lenz abgestattet, bis mein Mann und ich dort Anfang Mai dieses Jahres eintrafen. Da wir im halbtrockenen Klima des Vorgebirges der Rocky Mountains in Colorado leben, sind wir an mehr braune als grüne Schattierungen gewöhnt, doch die für die letzteren Wellenlängen verantwortlichen Photorezeptoren haben während unseres Frühlingsaufenthaltes Überstunden geleistet.

From the moment our flight approached the airport in Frankfurt, to a few minutes after take-off four weeks later, when clouds engulfed our plane, we were surrounded by many gradations of green, and a vegetation so dense we perceived it as near-tropical. Deciduous trees in full foliage, high hedges, and generous grasses grew before our eyes thanks to copious rains. In the small but precious garden lovingly designed and tended by my father and his significant other, we made new discoveries almost daily.

Von dem Moment, in dem sich unsere Maschine dem Frankfurter Flughafen näherte, bis wenige Minuten nach unserem Abflug vier Wochen später, als Wolken unser Flugzeug umhüllten, wurden wir von allerlei Grüntönen sowie von einer so dichten Vegetation umgeben, daß wir uns fast in den Tropen wähnten. Laubbäume in voller Kluft, hohe Hecken und großzügige Gräser wuchsen dank reichlicher Regenschauer vor unseren Augen. Im kleinen aber feinen, liebevoll gestalteten und gepflegten Garten meines Vaters und seiner Lebensgefährtin entdeckten wir fast täglich neue Überraschungen.

Horse chestnuts, among my favorite trees, strutted their candle-like inflorescences in white or hues of pink like some immodest phalluses (which, in fact, they are). The branches of fruit trees were weighed down with the future sweet harvest of cherries, apricots, figs, and additional fruits and nuts. In the wine-growing region of Rheinhessen, grapes were only in their embryonic stage, awaiting sunny, warm days to undergo their transformation into honeyed, Rubenesque globes. Verdant fields undulated in the breeze, promising to yield wheat, rye, barley, or oats.

Die zu meinen Lieblingsbäumen gehörenden Kastanien brüsteten sich mit ihren weißen oder pinkfarbenen kerzenartigen Blütenständen, als seien sie schamlose Phallus-Symbole (sind sie übrigens auch). Die Zweige der Obstbäume bogen sich unter der Last der künftigen süßen Ernte von Kirschen, Aprikosen, Feigen und sonstigen Früchten und Nüssen. Die Trauben der Weinregion Rheinhessen waren noch im Embryonalstadium und warteten auf sonnige, warme Tage, um ihre Verwandlung in honigsüße rubenssche Kugeln vorzunehmen. Grüne Felder undulierten sacht in der Brise und versprachen Erträge aus Weizen, Roggen, Gerste oder Hafer.

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Amid the greenery, splotches of color. Both wild and domestic flowers flourished. Peonies unfolded their plentiful petals, and countless rose varieties adorned gardens, parks, country roads, even forests. Orange California Poppies competed for attention with splendid cultivated pink poppies, and their untamed, red counterparts. Myriad other blossoms were woven into the floral fabric.

Inmitten des Grüns, farbige Kleckse. Sowohl wilde, als auch gezüchtete Blumen florierten. Pfingstrosen entfalteten ihre reichlichen Blütenblätter, und zahllose Rosenvarianten schmückten Gärten, Parks, Feldwege und Wälder. Orangefarbiger kalifornischer Mohn eiferte um die Wette mit veredelten, rosa-angehauchten Schönheiten sowie mit deren ungezähmten roten Pendants. Unzählige weitere Blüten fügten sich in das blumige Gewebe.

I often declare that May is a good month to travel, and am glad to report that my assertion was confirmed by our recent trip. Nature’s friendly greeting was equaled by the hospitality we experienced from family and friends. Our sincere thanks to all of you. We hope to welcome you in Colorado to pay you back in kind!

Ich beteuere oft, der Mai sei ein guter Monat zum Verreisen, und bin froh, daß unsere jüngste Reise diese Behauptung bestätigt hat. Der freundlichen Begrüßung, die uns Mutter Natur bereitete, stand die Gastfreundschaft, die uns Familie und Freunde entgegenbrachten, in nichts nach. Wir danken Euch allen herzlich und hoffen, Euch in Colorado ebenso willkommen heißen zu können.

In Harmony With Nature ?

One of the most striking paintings I have ever laid eyes upon graces a wall at Denver International Airport, where my husband and I revisited it recently, before our flight to Germany. Its title seems perfect at first. Picturesque sceneries, vibrant colors, adorable animals, and beaming faces bespeak the peace and goodwill between different beings and celebrate our unique earth with its unique dwellers. It is easy to get lost in the delicate details of this mural and its Edenic setting.

Eine der bemerkenswertesten Wandmalereien, die ich je gesehen habe, schmückt eine der Wände des internationalen Flughafens in Denver, wo mein Mann und ich es vor kurzem vor unserem Flug nach Deutschland zum wiederholten Male aufsuchten. Der Titel “In Harmonie mit der Natur”, scheint auf den ersten Blick perfekt. Malerische Landschaften, lebendige Farben, hinreißende Tiere und strahlende Gesichter zeugen von Frieden und Wohlwollen zwischen verschiedenen Kreaturen, und feiern unsere einzigartige Erde mit ihren einzigartigen Lebewesen. Es ist leicht, sich in den erlesenen Details dieses Wandbildes und seiner paradiesischen Kulisse zu verlieren.

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However, a glance to the side rudely jerks the viewer back into reality, as if transitioning from a beautiful dream to a nightmare. An adjacent painting depicts somber shades, a raging forest fire, deceased people in coffins, a pile of ivory, a turtle trapped in a fishing net, the trophy of an American Bison, which was brought back from the brink of extinction by a hair’s breadth, and a number of other animals not quite so lucky. The question mark behind the quetzal raises the possibility that it, too, is destined to follow suit. Fortunately, so far, the Resplendent Quetzal (Pharomachrus moccino), the national bird of Guatemala, has survived, but the same cannot be said of countless other plants and animals.

Wenn man allerdings seinen Blick weiter wandern läßt, wird man brutal in die Wirklichkeit zurückgeholt, findet sich nicht mehr in einem wunderschönen, sondern in einem Alptraum. Ein benachbartes Gemälde zeigt düstere Töne, einen tobenden Waldbrand, verstorbene Menschen in Särgen, einen Stapel Elfenbein, eine im Fischnetz verfangene Schildkröte, die Trophäe eines amerikanischen Bison, der der Ausrottung nur um Haaresbreite entkam, und eine weitere Anzahl an Tieren, die weniger Glück hatten. Das Fragezeichen hinter dem Quetzal deutet die Möglichkeit an, daß er der nächste sein wird. Glücklicherweise hat der Vogel, der nationales Symbol von Guatemala ist, bisher überlebt, was man von zahllosen anderen Pflanzen- und Tierarten nicht behaupten kann.

As much as this artistic creation celebrates life, it also portrays what we have to lose, or have already lost. Which picture do we want? Which do we get? Is there still enough time to prevent the second scenario? It is up to us to chose. What will it be?

So sehr diese künstlerische Kreation das Leben feiert, stellt sie auch dar, was wir zu verlieren, oder bereits verloren haben. Welches Bild wollen wir? Welches bekommen wir? Besteht noch genug Zeit, das zweite Szenarium abzuwenden? Es ist unsere Wahl. Wie wird sie aussehen?

The mural “In Harmony With Nature” was created 1994 by Leo Tanguma/das Wandgemälde “In Harmonie mit der Natur” wurde 1994  von Leo Tanguma geschaffen. Assisted by/mit Hilfe von: Leticia Tanguma and Cheryl Detwiler. Additional assistance /zusätzliche Unterstützung: Mark Garcia, Donna Clemenson, Linda Clements, Jennifer Deam, Don French, Charles Guzman. Research by/recherchiert von William Meredith.

Thanks to one of my fellow bloggers, Steven Schwartzman (here is a link to his blog: Portraits of Wildflowers), you can read more about the artist, Leo Tanguma, in an article in the Houston Chronicle (https://www.houstonchronicle.com/entertainment/article/Leo-Tanguma-the-muralist-Houston-forgot-12344786.php). 

(Sub)urban Wildlife

Technically, we live just outside the limits of Colorado Springs, but the city has been stretching its tentacles into the surrounding countryside, so that vast portions of formerly natural foothills or prairie have been transformed into commercial or residential lots. While it is sad to see wild or semi-wild places disappear, it is even sadder to imagine the fate of their former occupants. Locally as globally, plant and animal varieties are dwindling at shocking rates, and if it were not for the impressive resilience and adaptability of flora and fauna, we would live in an environment denuded of plants and devoid of animals.

Eigentlich leben wir außerhalb von Colorado Springs, aber die Stadt hat ihre Tentakel derart ausgestreckt, daß weite Flächen der einst ungestörten Gebirgsausläufer und Prärien in Wohngebiete und kommerzielle Grundstücke verwandelt wurden. Es ist traurig, das Schwinden wilder oder halbwilder Gebiete zu beobachten. Noch trauriger ist es, sich das Schicksal ihrer früheren Bewohner auszumalen. Vor Ort, wie auch weltweit, schwinden Pflanzen- und Tierarten schockierend schnell, und ohne die beeindruckende Widerstands- und Anpassungsfähigkeit von Flora und Fauna würden wir alle in einer pflanzen- und tierlosen Welt leben.

I am happiest when surrounded by winged wonders, in particular of the feathered kind, but critters of the furry stripe also put a smile on my face. It is fortunate that the city has reserved some (though not enough) land from development for parks and open spaces, and that many neighborhoods are planted with trees and bushes which, if not native, nonetheless provide a substitute for the original habitat. My husband and I benefit from living in an area with moderately-sized properties landscaped with shrubs and arbors that provide space and forage for wildlife, whose visitation we delight in regularly.

Ich bin am glücklichsten, wenn ich von beschwingten Wesen, insbesondere der gefiederten Art, umgeben bin, aber auch pelzige Kreaturen zaubern ein Lächeln auf mein Gesicht. Erfreulicherweise hat die Stadt einiges (wenn auch nicht genug) Land vor Entwicklung geschützt, und in Parks und Freiflächen verwandelt, und erfreulicherweise gibt es in vielen Wohnvierteln Bäume und Büsche die, auch wenn sie nicht einheimisch sind, einen Ersatz für die ursprünglichen Lebensräume bieten. Mein Mann und ich schätzen uns glücklich, in einer Gegend zu wohnen, wo mittelgroße, mit Hecken und Baumbeständen bewachsene, Grundstücke Raum und Nahrung für wilde Tiere bieten, an deren Heimsuchungen wir uns regelmäßig erfreuen.

Other than birds, rabbits and squirrels are our most frequent companions. They can’t be called visitors, as they live here permanently, and in years past, new family members of the former introduced themselves by dropping into the window wells, much to our chagrin (read here about Operation Bunny Rescue). Squirrels partake of bird seed, and even though we put a baffle on the bird feeder pole to prevent them from devouring a month’s worth of peanuts in a few days, they find abundant morsels on the ground to fill their tummies, and, at times, have to rest from their strenuous scavenging.

Nebst Vögeln sind Kaninchen und Eichhörnchen unsere häufigsten Gefährten. Sie können nicht als Besucher bezeichnet werden, da sie permanent hier leben. In vergangenen Jahren stellten sich neue Familienmitglieder der ersteren bei uns vor, indem sie in die Schächte der Kellerfenster fielen (lies hier über Operation Kaninchenrettung). Letztere profitieren von den für die Vögel ausgestreuten Samen, und obwohl wir die Futterstationen vor ihnen schützen, um zu verhindern, daß die Erdnüsse, die monatelang halten sollen, binnen weniger Tage verschlungen werden, finden sie auch weiterhin genügend Häppchen auf dem Rasen, um sich die Bäuche zu füllen, weswegen sie sich von Zeit zu Zeit von ihren anstengenden Streifzügen erholen müssen.

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Deer enjoy a respite from the neighbors’ barking dogs and from the sun. We tolerate their browsing to an extent, but when they eat more than their fair share of flowers, we gently shoo them off. Last year, we suffered a period of disenchantment when they shredded two aspen saplings in the process of stripping their antlers. We had encouraged the trees’ growth for several years, and it was our fault for not protecting them with a fence.

Hirsche ruhen sich hier vor den bellenden Hunden der Nachbarn sowie der heißen Sonne aus. Bis zu einem gewissen Grade tolerieren wir ihr Äsen, aber wenn sie mehr als ihren gerechten Anteil an Blumen futtern, verscheuchen wir sie sachte. Im vergangenen Jahr waren wir enttäuscht, weil sie zwei junge Espenbäume, deren Wachstum wir über mehrere Jahre hinweg gefördert hatten, zerstörten, indem sie sich an ihnen den Bast vom Geweih abrieben. Es war allerdings unsere Schuld, die Schösslinge nicht mit einem Gitter geschützt zu haben.

Sadly, neither foxes nor raccoons have made an appearance for several years. Likewise, the trend for skunks seems downward, even though we catch an occasional glimpse or whiff—and try not to be on their wrong end when they feel the need to perfume the air with their particular, malodorous brand.

Traurigerweise bekommen wir schon seit einigen Jahren weder Füchse noch Waschbären zu Gesicht. Ebenso tendieren die Stinktierzahlen abwärts, obwohl wir gelegentlich noch eines sehen oder riechen—dabei versuchen wir, nicht auf dessen falscher Seite zu stehen, wenn es das Bedürfnis hat, die Luft mit seinem speziellen, übelriechenden Aroma zu parfümieren.

Bobcats sporadically leave tracks in soil or snow, and in one instance, a nonchalant feline was snoozing behind our neighbors’ hedge. As is proper for any self-respecting cat, it did so in a sunny spot, not overly bothered by our admiring looks.

Rotluchse hinterlassen sporadisch ihre Spuren in der Erde oder im Schnee, und einmal hielt ein entspannter Luchs hinter der Hecke unserer Nachbarn ein Nickerchen. Wie jede Katze, die was auf sich hält, tat sie das an einem sonnigen Fleckchen und ließ sich dabei nicht sonderlich von unseren bewundernden Blicken stören.

We learned the hard way not to leave the bird feeders out at night, thanks to a few ursine cameos. High calorie suet and seeds represent an irresistible buffet, and since we found the usually upright metal feeder pole lying twisted on the grass, and the containers shattered to the winds, we remove all temptations from the premises until it is hibernation time for black bears. “Problem bears” tend to be euthanized, even though it is humans that are the problem, and our ignorance or indifference that gets bears into trouble, because we can’t be inconvenienced to secure our trash, which is equally irresistible to Master Bruin.

Wir erfuhren auf die harte Tour, daß es nicht ratsam ist, Vogelfutter nachts draußen zu lassen, dank einiger bäriger Auftritte. Hochkalorisches, aus Talg und Samen bestehendes Futter ist unwiderstehlich, und seit wir die normalerweise aufrechte Stange, an der die Futterhäuschen hängen, horizontal und verbogen auf dem Gras, und die Behälter in alle vier Himmelsrichtungen zertreut fanden, entfernen wir nächtens alle Versuchungen, bis es Zeit für ihren Winterschlaf ist. Problembären“ werden meist eingeschläfert, obwohl wir Menschen das Problem sind, weil unser Unwissen oder der Widerwille, unseren Abfall zu sichern, den Bären Schwierigkeiten bereitet, denn ihm kann Meister Petz ebenso wenig widerstehen.

An encounter a few months back, though not at home, happened in a small natural enclave sandwiched between the very busy Interstate and a mixed industrial/residential neighborhood. It served as a reminder of how fraught with challenges these (sub)urban animals’ lives are, how many dangers lurk around every corner, how much energy is expended just to deal with us human invaders, with our pets, our traffic, our noise, our pollution, our expansive ways.

Vor einigen Monaten hatte ich eine Begegnung, die zwar nicht zu Hause stattfand, sondern in einer kleinen natürlichen Oase zwischen der starkbefahrenen Autobahn und einem gemischten Wohn- und Industriegebiet. Sie erinnerte mich daran, wie vielen Herausforderungen sich diese (sub)urbanen Tiere stellen müssen, wie viele Gefahren für sie hinter jeder Ecke lauern, wie viel Energie sie verschwenden müssen, um mit uns menschlichen Eindringlingen, unseren Haustieren, unserem Verkehr, unserem Lärm, unserem Dreck, unserem ausufernden Lebensstil fertig zu werden.

Urban coyote/Städtischer Kojote

I, for one, am grateful for any animal that chooses our yard as a refuge, and will do my best to keep it as welcoming as possible.

Ich jedenfalls bin dankbar für jedes Tier, das sich unseren Garten als Refugium aussucht, und werde mein Bestes tun, ihn weiterhin so einladend wie möglich zu gestalten.

The Power Of Books

Stories, invented or real, have captured our collective imagination ever since we acquired the ability to think and talk in the mists of time, and our personal imagination since our own dawn of consciousness. Committing our stories not only to memory, but to papyrus, parchment, or paper, created a vehicle to transfer them across time and space.

Geschichten, ob erfunden oder wahr, haben unsere kollektive Vorstellungskraft erobert, seit wir in Urzeiten die Fähigkeit zum Denken und Sprechen erlangten, und unsere persönliche Phantasie seit der Dämmerung unseres eigenen Bewußtseins. Indem wir unsere Geschichten nicht nur dem Gedächtnis sondern auch Papyrus, Pergament und Papier anvertrauten, erschufen wir ein Mittel, sie über Zeit und Raum hinweg zu transportieren.

Still, each new generation needs to acquire literacy anew, and our individual craving to become literate awakens when we are read to by our elders. When we finally learn the letters of the alphabet, and how to assemble them in the proper order to create meaning, a world heretofore unknown is unlocked, and life is never the same. Words and books have the power to grip our attention, make us lose ourselves in their meanings and pages, let us escape our reality, be it good or bad, and open new horizons previously inconceivable.

Jedoch muß jede neue Generation von neuem lesekundig werden, und unser individuelles Begehren nach Belesenheit wird erweckt, wenn uns unsere Leitfiguren vorlesen. Wenn wir endlich die Buchstaben des Alphabets lernen, sowie ihre sinnvolle Anordnung, eröffnet sich uns eine neue Welt, und nichts ist wie bisher. Wörter und Bücher fesseln unsere Aufmerksamkeit, ermöglichen es, uns in ihnen zu verlieren, unserer Realität, mag sie gut oder schlecht sein, zu entkommen und eröffnen uns neue, bisher ungeahnte Horizonte.

This power of books has been praised not only in word and song, but in additional artful creations, such as these statues. I have encountered them in various locales, some near libraries (those monuments to books), others in unexpected settings—in the middle of a pond, for example. While the fisherman is linked to the presence through his rod, he is clearly eons away. This post celebrates the improbable, incredible, yet indisputable influence of books.

Diese Macht der Bücher wird nicht nur in Wort und Gesang gepriesen, sondern auch mittels weiterer künstlerischer Kreationen. Diesen Statuen bin ich an den unterschiedlichsten Orten begegnet, manchen in der Nähe von Bibliotheken (diesen Büchern gewidmeten Denkmälern), anderen in unerwarteten Umfeldern, etwa inmitten eines Sees. Auch wenn seine Rute den Angler mit der Gegenwart verbindet, ist er offensichtlich Welten entfernt. Dieser Beitrag feiert den unwahrscheinlichen, unglaublichen, und dennoch unwiderleglichen Einfluß von Büchern.

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