The Amazing Yucca

Among the multitude of notable and noticeable plants of the Great Plains, one stands out by virtue not only of its height of 2 to 3 feet, but also because of its striking spikes, studded with cream-colored to green petals, and adorned with reddish sepals. Soapweed Yucca (Yucca glauca) is one of a number of yucca species, belonging to the agave subfamily. It blooms mostly in June and I was pleased to happen across it at various favorite hiking destinations in and around Colorado Springs upon our return from Germany.

Unter der Vielzahl an bemerkenswerten und beachtlichen Pflanzen der nordamerikanischen Great Plains sticht eine nicht nur wegen ihrer Höhe von bis zu einem Meter hervor, sondern auch wegen ihrer auffälligen, mit cremefarbenen bis grünen Blüten- und rötlichen Kelchblättern ausgestatteten Rispen. Die sogenannte blaugrüne Palmlilie ist eine von mehreren Yucca Arten und gehört zu der Unterfamilie der Agaven. Sie blüht vorwiegend im Juni und ich war sehr froh, ihr nach unserer Rückkehr aus Deutschland an Lieblingsplätzen in und um Colorado Springs zu begegnen.

Besides their eye-catching appearance, the lance-shaped leaves, which happen to be green even in the depth of winter, will quickly remind the unwary passerby why yuccas have been called Spanish bayonets. This is likely not a problem for Yucca Moths, the plants’ predominant (if not exclusive) pollinators. In return for propagating pollen, they get to deposit their eggs, and the hatched larvae feed on seeds inside the pod, before eating their way out of the fruit. As the insects are nocturnal, one has to make a special effort to see them.

Neben ihrem auffälligen Aussehen erinnern ihre lanzettförmigen Blätter, die übrigens auch im tiefsten Winter grün sind, den unachtsamen Passanten daran, warum die Yuccas auch spanische Bajonetts genannt werden. Das ist wahrscheinlich kein Problem für die Yuccamotten, die Hauptbestäuber der Pflanze. Im Gegenzug legen sie ihre Eier in die Blüten, und die geschlüpften Larven futtern später die Samen in der Schote, bevor sie sich durch die Frucht fressen. Da die Insekten nachtaktiv sind, bedarf es besonderer Planung, um sie zu Gesicht zu bekommen.

In addition to the yucca’s beauty, it provided native peoples with many uses. The edible bell-like flowers and plump pods supplemented their diet; its fibrous leaves were turned into mats, footwear, baskets, and ropes; the leaf tips could be employed as paintbrushes when frayed, or as a sewing needles when intact. The roots, rich in saponin, were mashed and worked into a soapy lather, and cleansed animal wool and human hair alike.

Zusätzlich zu der erlesenen Schönheit der Yucca bot sie den Indianern vielseitige Anwendungen. Die glockenförmigen Blüten und plumpen Schoten sind eßbar und ergänzten die Nahrung. Ihre Blätter enthalten kräftige Fasern und wurden zu Matten, Fußbekleidung, Körben und Seilen verarbeitet. Die Blattspitzen fungierten im zerfaserten Zustand als Pinsel, und im intakten als Nähnadeln. Die Wurzeln, die reichlich Saponin enthalten, wurden zerstampft und der resultierende Seifenschaum säuberte tierische Felle und menschliche Haare gleichermaßen.

It should come as no surprise then, that the yucca has been described as a “grocery store.” Ever since I learned of and about this remarkable plant, I cannot view it with anything other than admiration.

Es dürfte also keine wirkliche Überraschung sein, daß Yuccas als „Lebensmittelgeschäft“ tituliert wurden. Seit ich mir dieser außergewöhnlichen Pflanze bewußt wurde, kann ich sie mit nichts anderem als Bewunderung betrachten.

(Sub)urban Wildlife

Technically, we live just outside the limits of Colorado Springs, but the city has been stretching its tentacles into the surrounding countryside, so that vast portions of formerly natural foothills or prairie have been transformed into commercial or residential lots. While it is sad to see wild or semi-wild places disappear, it is even sadder to imagine the fate of their former occupants. Locally as globally, plant and animal varieties are dwindling at shocking rates, and if it were not for the impressive resilience and adaptability of flora and fauna, we would live in an environment denuded of plants and devoid of animals.

Eigentlich leben wir außerhalb von Colorado Springs, aber die Stadt hat ihre Tentakel derart ausgestreckt, daß weite Flächen der einst ungestörten Gebirgsausläufer und Prärien in Wohngebiete und kommerzielle Grundstücke verwandelt wurden. Es ist traurig, das Schwinden wilder oder halbwilder Gebiete zu beobachten. Noch trauriger ist es, sich das Schicksal ihrer früheren Bewohner auszumalen. Vor Ort, wie auch weltweit, schwinden Pflanzen- und Tierarten schockierend schnell, und ohne die beeindruckende Widerstands- und Anpassungsfähigkeit von Flora und Fauna würden wir alle in einer pflanzen- und tierlosen Welt leben.

I am happiest when surrounded by winged wonders, in particular of the feathered kind, but critters of the furry stripe also put a smile on my face. It is fortunate that the city has reserved some (though not enough) land from development for parks and open spaces, and that many neighborhoods are planted with trees and bushes which, if not native, nonetheless provide a substitute for the original habitat. My husband and I benefit from living in an area with moderately-sized properties landscaped with shrubs and arbors that provide space and forage for wildlife, whose visitation we delight in regularly.

Ich bin am glücklichsten, wenn ich von beschwingten Wesen, insbesondere der gefiederten Art, umgeben bin, aber auch pelzige Kreaturen zaubern ein Lächeln auf mein Gesicht. Erfreulicherweise hat die Stadt einiges (wenn auch nicht genug) Land vor Entwicklung geschützt, und in Parks und Freiflächen verwandelt, und erfreulicherweise gibt es in vielen Wohnvierteln Bäume und Büsche die, auch wenn sie nicht einheimisch sind, einen Ersatz für die ursprünglichen Lebensräume bieten. Mein Mann und ich schätzen uns glücklich, in einer Gegend zu wohnen, wo mittelgroße, mit Hecken und Baumbeständen bewachsene, Grundstücke Raum und Nahrung für wilde Tiere bieten, an deren Heimsuchungen wir uns regelmäßig erfreuen.

Other than birds, rabbits and squirrels are our most frequent companions. They can’t be called visitors, as they live here permanently, and in years past, new family members of the former introduced themselves by dropping into the window wells, much to our chagrin (read here about Operation Bunny Rescue). Squirrels partake of bird seed, and even though we put a baffle on the bird feeder pole to prevent them from devouring a month’s worth of peanuts in a few days, they find abundant morsels on the ground to fill their tummies, and, at times, have to rest from their strenuous scavenging.

Nebst Vögeln sind Kaninchen und Eichhörnchen unsere häufigsten Gefährten. Sie können nicht als Besucher bezeichnet werden, da sie permanent hier leben. In vergangenen Jahren stellten sich neue Familienmitglieder der ersteren bei uns vor, indem sie in die Schächte der Kellerfenster fielen (lies hier über Operation Kaninchenrettung). Letztere profitieren von den für die Vögel ausgestreuten Samen, und obwohl wir die Futterstationen vor ihnen schützen, um zu verhindern, daß die Erdnüsse, die monatelang halten sollen, binnen weniger Tage verschlungen werden, finden sie auch weiterhin genügend Häppchen auf dem Rasen, um sich die Bäuche zu füllen, weswegen sie sich von Zeit zu Zeit von ihren anstengenden Streifzügen erholen müssen.

To enlarge a photo, click on it. To read its caption, hover cursor over it.

Zum Vergrößern, das Bild bitte anklicken. Um den Titel zu lesen, mit der Maus darüber schweben.

Deer enjoy a respite from the neighbors’ barking dogs and from the sun. We tolerate their browsing to an extent, but when they eat more than their fair share of flowers, we gently shoo them off. Last year, we suffered a period of disenchantment when they shredded two aspen saplings in the process of stripping their antlers. We had encouraged the trees’ growth for several years, and it was our fault for not protecting them with a fence.

Hirsche ruhen sich hier vor den bellenden Hunden der Nachbarn sowie der heißen Sonne aus. Bis zu einem gewissen Grade tolerieren wir ihr Äsen, aber wenn sie mehr als ihren gerechten Anteil an Blumen futtern, verscheuchen wir sie sachte. Im vergangenen Jahr waren wir enttäuscht, weil sie zwei junge Espenbäume, deren Wachstum wir über mehrere Jahre hinweg gefördert hatten, zerstörten, indem sie sich an ihnen den Bast vom Geweih abrieben. Es war allerdings unsere Schuld, die Schösslinge nicht mit einem Gitter geschützt zu haben.

Sadly, neither foxes nor raccoons have made an appearance for several years. Likewise, the trend for skunks seems downward, even though we catch an occasional glimpse or whiff—and try not to be on their wrong end when they feel the need to perfume the air with their particular, malodorous brand.

Traurigerweise bekommen wir schon seit einigen Jahren weder Füchse noch Waschbären zu Gesicht. Ebenso tendieren die Stinktierzahlen abwärts, obwohl wir gelegentlich noch eines sehen oder riechen—dabei versuchen wir, nicht auf dessen falscher Seite zu stehen, wenn es das Bedürfnis hat, die Luft mit seinem speziellen, übelriechenden Aroma zu parfümieren.

Bobcats sporadically leave tracks in soil or snow, and in one instance, a nonchalant feline was snoozing behind our neighbors’ hedge. As is proper for any self-respecting cat, it did so in a sunny spot, not overly bothered by our admiring looks.

Rotluchse hinterlassen sporadisch ihre Spuren in der Erde oder im Schnee, und einmal hielt ein entspannter Luchs hinter der Hecke unserer Nachbarn ein Nickerchen. Wie jede Katze, die was auf sich hält, tat sie das an einem sonnigen Fleckchen und ließ sich dabei nicht sonderlich von unseren bewundernden Blicken stören.

We learned the hard way not to leave the bird feeders out at night, thanks to a few ursine cameos. High calorie suet and seeds represent an irresistible buffet, and since we found the usually upright metal feeder pole lying twisted on the grass, and the containers shattered to the winds, we remove all temptations from the premises until it is hibernation time for black bears. “Problem bears” tend to be euthanized, even though it is humans that are the problem, and our ignorance or indifference that gets bears into trouble, because we can’t be inconvenienced to secure our trash, which is equally irresistible to Master Bruin.

Wir erfuhren auf die harte Tour, daß es nicht ratsam ist, Vogelfutter nachts draußen zu lassen, dank einiger bäriger Auftritte. Hochkalorisches, aus Talg und Samen bestehendes Futter ist unwiderstehlich, und seit wir die normalerweise aufrechte Stange, an der die Futterhäuschen hängen, horizontal und verbogen auf dem Gras, und die Behälter in alle vier Himmelsrichtungen zertreut fanden, entfernen wir nächtens alle Versuchungen, bis es Zeit für ihren Winterschlaf ist. Problembären“ werden meist eingeschläfert, obwohl wir Menschen das Problem sind, weil unser Unwissen oder der Widerwille, unseren Abfall zu sichern, den Bären Schwierigkeiten bereitet, denn ihm kann Meister Petz ebenso wenig widerstehen.

An encounter a few months back, though not at home, happened in a small natural enclave sandwiched between the very busy Interstate and a mixed industrial/residential neighborhood. It served as a reminder of how fraught with challenges these (sub)urban animals’ lives are, how many dangers lurk around every corner, how much energy is expended just to deal with us human invaders, with our pets, our traffic, our noise, our pollution, our expansive ways.

Vor einigen Monaten hatte ich eine Begegnung, die zwar nicht zu Hause stattfand, sondern in einer kleinen natürlichen Oase zwischen der starkbefahrenen Autobahn und einem gemischten Wohn- und Industriegebiet. Sie erinnerte mich daran, wie vielen Herausforderungen sich diese (sub)urbanen Tiere stellen müssen, wie viele Gefahren für sie hinter jeder Ecke lauern, wie viel Energie sie verschwenden müssen, um mit uns menschlichen Eindringlingen, unseren Haustieren, unserem Verkehr, unserem Lärm, unserem Dreck, unserem ausufernden Lebensstil fertig zu werden.

Urban coyote/Städtischer Kojote

I, for one, am grateful for any animal that chooses our yard as a refuge, and will do my best to keep it as welcoming as possible.

Ich jedenfalls bin dankbar für jedes Tier, das sich unseren Garten als Refugium aussucht, und werde mein Bestes tun, ihn weiterhin so einladend wie möglich zu gestalten.

Time To Say Goodbye

…to our winter waterfowl. Most overwintering species have taken off in the last several weeks for their breeding grounds in more northern latitudes, even though a few stragglers are still lingering, and some will not leave at all.

Es ist an der Zeit, auf Wiedersehen zu unseren Winterwassergästen zu sagen. Die meisten hier überwinternden Entenarten haben sich in den vergangenen Wochen in nördlichere Gefilde zu ihren Brutstätten aufgemacht, obwohl einige noch hinterherhinken, und manche uns überhaupt nicht verlassen werden.

Time not only to say goodbye, but thank you. When many birds fly south and leave a gaping void in autumn, this void is filled, at least partly, by the arrival of an assortment of ducks, whose presence brightens the short, dark days of my least favorite season.

Es ist nicht nur an der Zeit, auf Wiedersehen zu sagen, sondern auch Dankeschön. Denn wenn viele unserer Vögel im Herbst gen Süden fliegen, und eine gähnende Leere hinterlassen, wird diese Leere wenigstens teilweise von einer Auswahl an Enten gefüllt, deren Präsenz die kurzen, dunklen Tage meiner unbeliebtesten Jahreszeit erhellen.

I will not provide details about life cycles or migratory routes of the individuals presented here, which are available in any printed or online birding guide, other than to say that most ducks who spend the winter here, arrive between September and November, and leave again between February and April, when they point their beaks north, some as far north as the Canadian or Alaskan Arctic, where they will mate, incubate their eggs, and care for their young.

Ich beschränke mich auf wenige Details der Lebenszyklen und Wanderrouten der hier vorgestellten Individuen, die in jedem gedruckten oder computerbasierten Vogelführer zu finden sind. Die meisten Entenvögel, die hier den Winter verbringen, kommen zwischen September und November an, und verlassen uns zwischen Februar und April. Dann richten sie ihre Schnäbel gen Norden, teilweise bis ins arktische Kanada oder Alaska, wo sie sich paaren, ihre Gelege hüten, und ihren Nachwuchs aufziehen.

Without having conducted any scientific research or consulted any statistical data, my impression is that Mallards are the most common ducks not only in El Paso County, but possibly in the country. They are year-round residents, but I include them in my review because the males’ conspicuous colors and the females’ conspicuous quacks are a joy to behold any time of the year.

Ohne wissenschaftliche Studien betrieben oder statistische Tabellen konsultiert zu haben, sind Stockenten wahrscheinlich die häufigsten Enten nicht nur hier im Bezirk, sondern im ganzen Land. Sie gehören zu unseren Standvögeln, aber ich erwähne sie trotzdem, weil die bunten Farben des Erpels und das auffällige Quaken seiner Dame zu jeglicher Jahreszeit Freude bereiten.

To enlarge a photo, click on it. To read its caption, hover cursor over it.

Zum Vergrößern, das Bild bitte anklicken. Um den Titel zu lesen, mit der Maus darüber schweben.

 Gadwall might be the least distinctive of all our ducks, but I like their understated style.

Schnatterenten zählen vielleicht zu den unauffälligsten Enten, aber mir gefällt ihr dezenter Stil.

American Wigeons always put me in a good mood. The males have a gorgeous green eye patch and white crown, a feature responsible for their old name, “baldpate.” Their whistling calls enliven any winter lake.

Nordamerikanische Pfeifenten machen immer gute Laune. Die Männchen haben einen großartigen grünen Augenstreif und eine weiße Krone, die für ihren alten Namen, Kahlkopf, verantwortlich war. Ihr Pfeifen belebt jeden winterlichen See.

Any bird with a head this color will automatically become a favorite: Meet the Redhead.

Jeglicher Vogel mit einer solchen Kopffärbung ist automatisch beliebt. Darf ich vorstellen: Die Rotkopfente.

Canvasbacks resemble Redheads, but note the different shape of the head. I think they look particularly graceful.

Riesentafelenten ähneln Rotkopfenten, doch ist die Kopfform unterschiedlich. Ich finde sie besonders graziös.

Ruddy Ducks are only ruddy during the breeding season when the male is nearly red (see first photo) with a blue beak (see second photo).

Schwarzkopf-Ruderenten sind nur während der Brutsaison rot (siehe erstes Photo), und das Männchen bekommt einen blauen Schnabel (siehe zweites Photo).

Lesser Scaup are quite common and can be confused with their cousin, Greater Scaup. I have trouble telling them apart. I think these are Lesser Scaup. 🙂

Kleine Bergenten sind häufig zu sehen und können mit (Großen) Bergenten verwechselt werden. Ich glaube, hier handelt es sich um kleine. 🙂

Ring-necked Ducks are similarly patterned as Lesser Scaup, but notice the white vertical crescent along the flank of the male. They should really be called Ring-billed Ducks, as the ring around the neck can only be seen when the bird is dead, and the ring around the beak when the bird is alive.

Halsringenten ähneln kleinen Bergenten, aber die Männchen haben einen weißen vertikalen Halbmond an der Flanke. Ringschnabelente wäre eine bessere Bezeichnung, denn der Ring am Hals ist nur an toten Enten zu sehen, doch der Ring am Schnabel, an lebendigen.

Common Goldeneye do their name justice.

Schellenten machen ihrem Namen im Englischen Ehre (Goldaugen). Ich weiß nicht, worauf sich der deutsche Name bezieht. 

Bufflehead are so called because the massive bulbous head of the male reminded someone of buffalo. They are great divers and seem to spend more time under the water than on top.

Büffelkopfenten erinnerten die ersten Beschreiber an Büffel. Sie sind gute Taucher und scheinen mehr Zeit unter Wasser zu verbringen als obendrauf.

Common Mergansers are anything but common. The classy appearance of the three males gliding through the featured photo above, as well as the females’ headdress should convince you, too.

Gänsesäger sind bemerkenswert, wie die klassischen Klamotten der Herren ganz oben im Bild und der fantastische Kopfputz der Damen beweisen.

Hooded Mergansers also wear great hairdos and are a beautiful adornment to any body of water.

Auch Kappensäger haben faszinierende Frisuren und sind Zierde eines jeglichen Gewässers.

Green-winged Teals are our smallest ducks, but this can only be appreciated when seen next to other waterfowl.

Amerikanische Krickenten sind unsere kleinsten Enten, aber das sieht man eigentlich nur im Vergleich mit anderen Wasservögeln.

Northern Pintails are elegance personified. Enough said.

Spießenten sind von erlesener Eleganz. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Last, but not least, Northern Shovelers. The size of their bills is astounding. They often go round and round in circles while dabbling in the water, which has led me to call them the “Whirling Dervishes.”

Zu guter Letzt: Löffelenten. Ihre Schnäbel sind frappant. Sie drehen sich so oft im Kreis während sie gründeln, daß ich sie tanzende Derwische getauft habe.

Spring migration, while it promises the arrival of those feathered friends that left us last fall, also means the departure of our darling ducks. It’s time not only to say goodbye and thank you, but also good luck. Good luck with all the challenges that await you. I hope with all my heart to welcome you and your offspring again later this year.

Auch wenn der Frühjahrszug die Ankunft der gefiederten Freunde verheißt, die uns vergangenen Herbst verlassen haben, bedeutet er auch die Abreise unserer entzückenden Enten. Es ist nicht nur an der Zeit, auf Wiedersehen und Dankeschön zu sagen, sondern auch viel Glück. Viel Glück mit all den Herausforderungen, die auf Euch warten. Ich hoffe von ganzem Herzen, Euch und Euren Nachwuchs später im Jahr wieder willkommen zu heißen.

Glassy Surprises

Colorado Springs‘ Fine Arts Center had long been on my „must see“ list, and when it offered free visitation in March, I finally filled this glaring gap in my education. I wanted to explore at least two exhibits, one permanent, the other temporary, but otherwise had no preconceived notions. Incidentally, the museum will celebrate its centenary throughout this year, having originated as the Broadmoor Arts Academy in 1919.

Immediately upon entering the lobby, my attention was riveted by the Medusa-like light fixture featured above, but the title Chihuly Chandelier didn’t mean anything to me. Later, when I strolled into a darkened gallery highlighted and illuminated by an array of additional glass art, I learned about world-renowned (where have I been?) American glass artist, Dale Chihuly (born 1941), whose designs have dazzled viewers everywhere. They certainly dazzled me, and I became an instant fan. Additional research revealed that a 1976 accident resulted in blindness in the artist’s left eye. The associated loss of depth perception and a subsequent shoulder dislocation both affected his ability to blow glass, and forced him to limit himself to designing, rather than fashioning his art. According to a quote on Wikipedia, Chihuly describes his role as “more choreographer than dancer, more supervisor than participant, more director than actor.”

The Persian Wall Installation was arranged by the artist in 2006 and emulates some of the oldest surviving ancient glasswork from the Persian Empire of the 5th and 4th centuries BC. Concentric circles in contrasting colors captivate and charm.

Macchias are glass bowls characterized by spots (macchia is Italian for spot, from Latin macula). Countless color combinations make each one of these calyx-like structures unique, and assorted varieties resting on pedestals form so-called macchia forests.

The focal point of the room was the Orange Hornet Chandelier, composed of 384 pieces, which add up to a weight of 1200 pounds. In addition to hornets, it reminded me of ristras (from Latin restis, for rope or cord), decorative strings of red chili peppers popular in the American Southwest. The ponderous taper, first installed in Venice in 1993 as a smaller incarnation, had additional elements added specifically for the Fine Arts Center, to commemorate its 2007 reopening after a major expansion.

For the same occasion, the museum’s café was adorned with a third luster, the Gilded Blue Sapphire Chandelier, a cerulean dream with golden touches.

My outing reminded me that chance meetings are often the best. Encountering Chihuly’s creations was a wonderful surprise, and in this instance my ignorance was indeed my bliss.

Thus Endeth March

I should be accustomed to Colorado’s idiosyncratic climate by now, but it still takes me by surprise. The last week of March was a case in point. Maybe the month had lost track of time, or wanted to prove that it, too, can be as moody as changeling April. Monday started mild, with seasonal temperatures and friendly weather, but by Thursday, we approached near record-breaking 70 + degrees Fahrenheit and a risk of prairie fires in parts of the state because of associated winds. While most of us gratefully swiveled our faces toward the warm sun like the blossoms of the few blooming flowers, we were forewarned to gird ourselves against the vicissitudes of the season.

To enlarge a photo, click on it. To read its caption, hover cursor over it.

Sure enough, Friday brought clouds and a chill, driving everybody back indoors. A thunderclap announced more impending changes. Small (thank goodness) kernels of hail, and a tornado that touched down about 25 miles east of here, were the first harbingers of unsettled spring conditions, but were followed by a reminder that winter is not yet willing to give up its rule entirely, when a few hours later, wet, heavy flakes dropped from a low, gray sky. Frosty Saturday did not bring a single glimpse of the sun. On Sunday, the last day of March, it managed to burn a window into the clouds for a few hours, before a somber veil was once again pulled across the sky, which released intermittent squalls of snow.

Is it any wonder that one’s emotions follow the ups and downs of this meteorologic roller-coaster ride? Spring at the fringe of the Rocky Mountains seems a long time coming. Nightly frosts retard the growth of plants, and winter’s desiccated vegetation still dominates the scenery. There are hopeful hues of greening grass, and the hyacinths and daffodils in front of the house have unfurled their pretty petals—only to have their noses bitten by frost, as is the case each year. The wildflowers know better, and are not fooled by wrong promises.

Spring migration, always a balm for the soul, has not yet fully started. Each new avian arrival is greeted with a happy heart, but the number of new birds does not yet equal or surpass that of the birds that have left us, or soon will leave us, for their summer breeding grounds.

This transitional time is a time for sad goodbyes and impatient restlessness, but also for hopeful expectations and cautious optimism. Hope springs eternal.

Moving toward spring?/Dem Frühling entgegen?

Winter Isn’t Over

In the arid American Southwest, made more arid by recurring drought, any form of moisture is welcome. Few forms are more fabulous than frozen flakes falling from the firmament, as was the case last week. After two days of watching a snowfall through the window from my desk, my body and mind yearned to dive into the late winter wonderland, before it would dissipate like a dream.

Any place is transformed by snow, and beautiful places become more beautiful. This was the case at Garden of the Gods on the morning after the storm. The park’s inherent splendor was rendered more splendid, its innate majesty more majestic, by a moderate sprinkling of powdered sugar. Many place names exaggerate, embellish, but in my mind, Garden of the Gods’ designation is no hyperbole.

As wind and sun slowly but steadily transubstantiated shimmering, frozen crystals back into their translucent, liquid state, ravens were squawking overhead, robins were breaking their fast on frosty juniper berries, the lovely melody of Townsend’s Solitaires floated down from their elevated perches, and this human soul was filled to its brim.

Im trockenen, durch wiederholte Dürreperioden noch ausgetrockneteren Südwesten der USA, ist jeglicher Niederschlag willkommen. Wenige Formen sind fabelhafter als gefrorene Flocken, die aus dem Firmament fallen, wie das vergangene Woche der Fall war. Nachdem ich zwei Tage lang von meinem Schreibtisch aus den Schneefall beobachtet hatte, sehnten sich mein Körper und Geist danach, in die späte Winterwunderlandschaft einzutauchen, bevor alles wie ein Traum erscheinen würde.

Jeder Ort wird durch Schnee verwandelt, und herrliche Orte werden noch herrlicher. Das war am Morgen nach dem Sturm auch im Garden of the Gods der Fall. Eine mittelschwere Puderzuckerschicht unterstrich die dem Park innewohnende Pracht. Manche Ortsnamen sind übertrieben, aber Garden of the Gods verdient meiner Meinung nach seinen Titel.

Während Wind und Sonne die glitzernden Eiskristalle langsam aber sicher wieder in ihren durchsichtigen, flüssigen Zustand verwandelten, krächzten Raben am Himmel, stopften sich Wanderdrosseln zum Frühstück ihre Mägen mit frostigen Wacholderbeeren, schwebte die liebliche Melodie weiterer Vögel durch die Lüfte, und war diese menschliche Seele bis zum Bersten gefüllt.

To enlarge a photo, click on it. To read its caption, hover cursor over it.

Zum Vergrößern, das Bild bitte anklicken. Um den Titel zu lesen, mit der Maus darüber schweben.

‘Tis The Season

‘Tis The Season… /Es ist die Zeit…

… for the days to shorten, and the nights to lengthen…

… für kürzere Tage und längere Nächte

… for the summer heat to be replaced by cool days and even cooler nights…

… in der die Hitze des Sommers mit kühlen Tagen und noch kühleren Nächten ersetzt wird

… for a last burst of color, before the plants shed their habiliments and show their equally attractive skeletons…

… für die letzte Farbexplosion der Pflanzen, bevor sie ihre Kostüme abwerfen, und uns ihre ebenso attraktiven Skelette zeigen

… for the decaying vegetation to transform itself into fertilizer and a rotten perfume that is nonetheless pleasing to the olfactory cortex…

… in der die Vegetation verrottet und sich in Dünger verwandelt, und trotzdem ein dem Riechhirn angenehmes Parfüm versprüht

… for the ripening of fruits and seeds that help nourish animals and humans alike…

… der reifenden Früchte und Samen, die Tiere und Menschen gleichermaßen nähren

… to mourn the disappearance of migratory birds, but to warmly welcome our winter guests…

… um das Verschwinden der Zugvögel zu betrauern, doch gleichzeitig unsere Wintergäste mit offenen Armen zu begrüßen

… to remember Colorado Springs resident and farmer, Nick Venetucci (1911-2004), aka “The Pumpkin Man,” who derived great pleasure from giving away thousands of these most iconic symbols of fall to local children each year, and who was commemorated with a beautiful monument adjacent to the Colorado Springs Pioneers Museum…

… Herrn Nick Venetucci (1911-2004) zu gedenken, der auch als „der Kürbisherr“ bekannt war, und dem es großes Gefallen bereitete, jahrelang diese ikonischen Herbstsymbole tausendfach an Kinder zu verschenken, und der mit einem wunderschönen Denkmal neben dem Colorado Springs Heimatmuseum geehrt wurde

… to wish happy autumn to us all…

uns allen einen schönen Herbst zu wünschen…