Memorable Encounters

Blessings arrive in many different (animal) forms. Only in the last two months have the following furry and feathery friends made little expected but much appreciated cameos.

Squirrel encounters might be quotidian, but capturing not one, but two, in an impossibly cute posture is not. I gaze at their portrait each time I need to smile, which is even easier now, because my husband surprised me with a framed version for Christmas.

Geschenke kommen in verschiedenen (Tier)Formen. In den letzten zwei Monaten haben die folgenden in Pelz oder Federn gekleideten Freunde unerwartete aber überaus willkommene Auftritte gehabt.

Begegnungen mit Eichhörnchen sind alltäglich, aber nicht nur eins, sondern zwei in einer unwahrscheinlich niedlichen Pose festzuhalten, ist alles andere. Immer wenn ich das Bedürfnis nach einem Lächeln habe, schaue ich mir ihr Porträt an, was jetzt sogar noch leichter ist, da mein Mann mich mit einer eingerahmten Version zu Weihnachten überrascht hat.

Bobcats are typically nocturnal and shy. When I reached a nearby trailhead shortly after sunrise, I noticed movement from the corner of my eye, and beheld this beauty only about 10 yards away from me. A deer carcass proved an irresistible source of a bedtime snack, but had I not disturbed its meal, a mob of hungry magpies would have chased it off. After several minutes of surveying the scene, the feline vanished, seemingly into thin air.

Rotluchse sind normalerweise nachtaktiv und scheu. Als ich kurz nach Sonnenaufgang an einem Wanderweg ankam, nahm ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr, und entdeckte nur 10 Meter von mir entfernt diese Schönheit. Ein Rehkadaver stellte ein unwiderstehliches Betthupferl da, aber auch wenn ich sein Mahl nicht unterbrochen hätte, hätten ihn eine Bande Elstern vertrieben. Nach einigen Minuten der Bestandsaufnahme war er verschwunden, so als hätte er sich in Luft ausgelöst.

No other wild relatives of (wo)man’s favorite pet are more divisive than coyotes (with the possible exception of wolves). Countless people love, but, incomprehensibly, many detest—if not hate—them. I will never relate to the imagined if not invented infractions these intelligent canines have been accused of. Seeing this animal that usually also roams under cover of darkness is always appreciated, especially if the individual is as curious and calm as this one. It didn’t seem at all fazed by my admiring looks and comments.

An keinen andereren wilden Verwandten der beliebtesten Haustiere scheiden sich die Geister so wie bei Kojoten, mit der möglichen Ausnahme von Wölfen. Unzählige Menschen lieben sie, aber unverständlicherweise werden sie von vielen anderen verabscheut, wenn nicht sogar gehaßt. Ich werde die eingebildeten wenn nicht erfundenen Verstöße, derer sie angeklagt werden, nie nachvollziehen können. Ein weiteres Tier, das normalerweise im Schutze der Dunkelheit unterwegs ist zu Gesicht zu bekommen, ist immer hochgeschätzt, besonders wenn es so neugierig und gelassen ist wie dieses Exemplar, dem meine bewundernden Blicke und Kommentare nichts auszumachen schienen.

Last but not least, I have to end with an avian rendez-vous. American Bitterns had not been recorded in El Paso County for a number of years. They are habitually found in secluded, swampy areas, where their slender stature and outstretched necks make them pretend-reeds. While this individual chose to halt at a local reservoir during fall migration, the body of water was not characterized by solitude, but by many dog and human walkers, as well as fisherpeople. Despite the distinctly unmarshy habitat and daytime commotion, to the great delight of local bird lovers, the bittern lingered for nearly a week, before continuing on its enigmatic journey.

Zu guter Letzt muß ich mit einem Vogel Rendezvous enden. Sichtungen nordamerikanischer Rohrdommeln (Botaurus lentiginosus, im Vergleich zur europäischen Art, Botaurus stellaris) hatte es hier in der Gegend seit einigen Jahren nicht gegeben. Normalerweise sind sie in abgelegenen, sumpfigen Gebieten zu finden, wo sie mit schlanker Linie und ausgestrecktem Hals vorgeben, Schilfrohr zu sein. Auch wenn dieses Individuum an einem nahegelegenen Reservoir während der Herbstwanderung Rast machte, gab es an dem Gewässer keine Abgeschiedenheit. Stattdessen sondern viele Menschen und Hunde, sowie Angler. Trotz ausgesprochen nichtmarschiger Umgebung und unruhiger Tagesstunden, blieb die Dommel, sehr zur Freude der hiesigen Vogelliebhaber, fast eine Woche lang, bevor sie ihre unergründliche Reise fortsetzte.

It is no exaggeration when I say that moments like these make my day, my year, my life. But: they also serve as urgent reminders that we need to do everything humanly possible to ensure that our fellow creatures will continue to have a home on this earth.

Ich übertreibe nicht wenn ich behaupte, daß Momente wie diese Höhepunkte meines Tages, meines Jahres, meines Lebens darstellen. Aber: Sie dienen auch der dringenden Mahnung, daß wir alles Menschenmögliche tun müssen, um sicherzustellen, daß unsere Mitgeschöpfe weiterhin eine Heimat auf Erden haben.

Season’s Greetings

Winter Solstice is only a few days away, but wintry interludes have punctuated the weather along Colorado’s Front Range since mid-October, when a deep freeze brought an abrupt end to still-blooming flowers and changing leaves, which suddenly and sadly lost their pigment nearly overnight, and became brown and brittle appendages, that rattled through brisk autumn storms. With the verdure gone, and the denuded vegetation having assumed a near-monochrome hue, snowfalls have enlivened the lackluster landscape intermittently.

Die Wintersonnenwende steht fast vor der Tür, aber winterliche Intermezzos haben das Wetter in Colorados Vorgebirge bereits seit Mitte Oktober bestimmt, als ein Kälteeinbruch ein abruptes Ende für noch blühende Blumen und sich verfärbende Blätter brachte, die quasi über Nacht ihre Farbe verloren, und sich in braune und brüchige Anhängsel verwandelten, die durch heftige Herbststürme rasselten. Mit dem Verlust des Grün wurde die Vegetation fast monochrom, doch zwischendrin haben Schneefälle die farblose Landschaft immer mal wieder aufgeheitert.

Serenity/Stille

Visitations by Jack Frost have resulted in serene sights like the ones above, or in more somber prospects like the one below, when the mountains were obscured by clouds for days on end. His fierce breath has blown snow into ripples resembling drifts of sand, his frigid kisses have deposited sparkling jewels on all things brushed with his lips, and a touch with his icy fingertips—as though they were magic wands—has fashioned frozen forms out of flowing water.

Die Besuche von Väterchen Frost haben zu friedvollen Szenen wie den zwei obigen geführt, oder zu eher düsteren Aussichten, wie der nachfolgenden, als die Berge tagelang mit Wolken verhangen waren. Sein scharfer Atem hat den Schnee so umhergewirbelt, daß er Sandverwehungen ähnelt. Seine kalten Küsse haben auf allem, was seine Lippen berührten, klizernde Kristalle hinterlassen und die Berührung mit seinen eisigen Fingerspitzen, so als seien sie Zauberstäbe, hat fließendes Wasser in erstarrte Figuren verwandelt.

Prospect Lake, Colorado Springs. Pikes Peak is barely visible/Pikes Peak is kaum zu sehen.

Snow drifts/Schneeverwehungen

Winter’s jewels/Winterschmuck

Ice Mushroom/Eispilz

This last season of the year has brought not only snowy sceneries, but also snow ponies, snow geese, and snow dogs. Our neighbors’ puppy is living through his first winter, and he can’t get enough of the white fluff, playing in it with abandon, similar to what we might have done when we were pups ourselves. Watching him is a good reminder to rediscover the child in us and to play in the snow this winter; and if there is none, to still be happy and play with whatever is available.

Diese letzte Jahreszeit hat nicht nur Schneekulissen mit sich gebracht, sondern auch Schneeponys, Schneegänse und Schneehunde. Der Welpe unserer Nachbarn, der seinen ersten Winter erlebt, kann nicht genug von den weißen Flocken bekommen, und spielt völlig ausgelassen mit ihnen, so ähnlich, wie wir das einst taten, als wir noch klein waren. Ihm zuzusehen inspiriert dazu, das Kind in uns wiederzuentdecken, und diesen Winter auch mal mit Schnee zu spielen. Und wenn es keinen gibt, dennoch glücklich zu sein, und mit dem zu spielen, was vorhanden ist.

Wearing proper winter attire/Warm angezogen

Wearing goose down/Mit Gänsedaunen bekleidet

Keep Looking Up

When I’m out in nature, my attention is primarily directed towards winged creatures, but I equally enjoy encountering others. I tend to avoid locales crowded with humans, preferring the company of wild beasts instead, though they frequent busy places surprisingly often.

While “keep looking up” is a rallying cry typically employed by nighttime stargazers, it is just as applicable for observers of the daytime skies. What follows is a selection of my most memorable moments with non-avian animals in trees, discovered because I followed the above advice.

Wenn ich in der Natur unterwegs bin, gilt meine Aufmerksamkeit hauptsächlich gefiederten Kreaturen, aber genauso gerne begegne ich anderen. Ich tendiere dazu, mit Menschenmassen gefüllte Orte zu vermeiden, da ich den Umgang mit wilden Tieren bevorzuge, obwohl sich diese erstaunlich oft in belebten Gegenden aufhalten.

Wenn sich der Rat „schau nach oben“ typischerweise auf nächtliche Sterngucker bezieht, gilt er ebenso für Beobachter des Tageshimmels. Was folgt ist eine Auswahl meiner denkwürdigsten Momente mit Tieren in Bäumen, die keine Vögel waren. Ihre Entdeckung habe ich der Befolgung des obigen Rats zu verdanken.

To enlarge a photo, click on it. To read its caption, hover cursor over it.

Zum Vergrößern, das Bild bitte anklicken. Um den Titel zu lesen, mit der Maus darüber schweben.

Mr. Bob White

One lovely May afternoon Mr. Bob White saw the door of his enclosure swinging back and forth in the breeze. His keeper had forgotten to latch the gate, and Mr. White and several of his friends were powerless to resist the call of the wild. He looked to the left, he looked to the right, hopped here one moment, and flapped there the next. All of a sudden he noticed that his companions were nowhere to be seen. Instead, he found himself face to face with a camera in an unfamiliar garden.

Not that he knew what a camera was, but he wasn’t scared, because the woman behind it muttered gentle words, and admired his good looks. Mr. White found places to hide and kernels of corn under the bird feeder to munch on, and since his tummy was full, and there were no dogs on the premises, he decided to linger in this location for a few days.

Meanwhile, the woman behind the camera had learned that the bird’s owner was not interested in having him or his fellow escapees back, much to her consternation. A potential foster family expressed interest, having previously considered adopting a few of these good-looking quails. Equipped with a butterfly net and blankets, the woman and her husband attempted to corner and capture Mr. White, but despite their slow moves and soothing remarks, he was not willing to be caught, as he had started to enjoy his freedom.

Once he had resolved to live free, Bob White moved on, and the sweet onomatopoeic song responsible for his name, no longer enlivened the soundscape. May it still be issuing from his handsome throat and bring joy to other listeners, as it did when it resounded through our neighborhood.

To see additional photos, to listen to the song of the Northern Bobwhite, and to learn about its usual distribution (wild birds are rare in most of Colorado, but are popular for breeding purposes), please click on the following link to the Cornell Lab of Ornithology: 

https://www.allaboutbirds.org/guide/Northern_Bobwhite/

Look Who’s There

This is a view I have seen—and photographed—countless times, to my husband’s neverending amusement. He only grins when I show him yet another snapshot, taken from the deck of the Nature Center in Fountain Creek Regional Park, one of my local favorite haunts. I justify my repeated images with the argument that each hour, each day, each month has its own charms, and that the scenery is in a state of constant flux.

One day not long ago I am again enjoying this familiar outlook when I notice an addition to the canvas. Do you see what I see? To my utter delight, I witness how this White-tailed Deer doe-and-fawn-duo stride slowly through the shallow water, where they take an occasional bite out of the aquatic plants. They never venture far apart and gently nose and nudge one another.

Diese Aussicht habe ich schon unzählige Male gesehen—und photographiert, sehr zur Belustigung meines Mannes. Er grinst nur, wenn ich ihm noch einen Schnappschuss zeige, den ich von der Terrasse des Besucherzentrums des Fountain Creek Regionalparks aus gemacht habe, einem meiner Lieblingsziele. Ich rechtfertige meine wiederholten Bilder mit dem Argument, daß jede Stunde, jeder Tag, jeder Monat einen eigenen Charm besitzt, und daß diese Szene ständig im Wandel begriffen ist.

Vor nicht allzu lange genieße ich wieder diesen vertrauten Ausblick als ich bemerke, daß die Kulisse einen Zusatz bekommen hat. Siehst Du sie auch? Zu meinem Entzücken bekomme ich mit, wie dieses aus Hirschkuh und Kitz bestehende Weißwedelhirschduo langsam durch das seichte Wasser schreitet, und ab und zu an Wasserpflanzen knabbert. Sie bleiben die ganze Zeit eng zusammen und schubsen und stoßen sich sachte.

 

In a season rich with birth and babies in the animal kingdom, I relish this serene moment, this tender instance of motherhood, as well as the confirmation that no two experiences are ever quite identical, in this or any other location (which is a good reason to keep taking photos 😊).

In dieser Jahreszeit, die in der Tierwelt von Geburten und Babys geprägt ist, genieße ich diesen friedlichen Moment, dieses zärtliche Beispiel der Mutterschaft sowie die Bestätigung, daß keine zwei Erfahrungen jemals identisch sind, weder hier noch an einem anderen Ort (was ein guter Grund ist, weiterhin zu photographieren 😊).

Germany’s Wild Beasts

On my nature walks, I try to pay attention to all flora and fauna. While my antennae are always on alert for avian activity, they also register other animals. During our sojourn in Germany, I happened upon a few scaly and furry creatures, and some sat still long enough to enable me to take their portrait. Others, like a group of wild boars, did not, and simply raced across the trail from one thicket to the next. For that reason, a plush version my dad and I came across in a café had to serve as a model and can be seen in the featured photo above. I hope you will enjoy this selection of my beastly encounters.

Bei meinen Spaziergängen in der Natur versuche ich, auf alle Flora und Fauna zu achten. Selbst wenn meine Antennen besonders auf Vogelaktivität reagieren, registrieren sie auch andere Tiere. Während unseres Deutschlandaufenthaltes begegnete ich auch schuppigen und felligen Tieren, und einige hielten lange genug still, um ein Porträt von ihnen aufzunehmen. Bei anderen war das nicht der Fall, wie zum Beispiel bei einer Gruppe Wildschweine, die über den Weg von einem Dickicht zum anderen rasten. Aus diesem Grund mußte eine Plüschversion herhalten, die mein Vater und ich in einem Café entdeckten, und die im obersten Bild zu sehen ist. Ich hoffe, diese Auswahl meiner tierischen Begegnungen wird Euch gefallen.

Red Fox/Rotfuchs

Beaver/Biber

Nutria/Nutria (Biberratte)

Ring Snake/Ringelnatter

Dragonfly/Libelle

European Hare/Feldhase

European Roe Deer/Europäisches Reh

(Sub)urban Wildlife

Technically, we live just outside the limits of Colorado Springs, but the city has been stretching its tentacles into the surrounding countryside, so that vast portions of formerly natural foothills or prairie have been transformed into commercial or residential lots. While it is sad to see wild or semi-wild places disappear, it is even sadder to imagine the fate of their former occupants. Locally as globally, plant and animal varieties are dwindling at shocking rates, and if it were not for the impressive resilience and adaptability of flora and fauna, we would live in an environment denuded of plants and devoid of animals.

Eigentlich leben wir außerhalb von Colorado Springs, aber die Stadt hat ihre Tentakel derart ausgestreckt, daß weite Flächen der einst ungestörten Gebirgsausläufer und Prärien in Wohngebiete und kommerzielle Grundstücke verwandelt wurden. Es ist traurig, das Schwinden wilder oder halbwilder Gebiete zu beobachten. Noch trauriger ist es, sich das Schicksal ihrer früheren Bewohner auszumalen. Vor Ort, wie auch weltweit, schwinden Pflanzen- und Tierarten schockierend schnell, und ohne die beeindruckende Widerstands- und Anpassungsfähigkeit von Flora und Fauna würden wir alle in einer pflanzen- und tierlosen Welt leben.

I am happiest when surrounded by winged wonders, in particular of the feathered kind, but critters of the furry stripe also put a smile on my face. It is fortunate that the city has reserved some (though not enough) land from development for parks and open spaces, and that many neighborhoods are planted with trees and bushes which, if not native, nonetheless provide a substitute for the original habitat. My husband and I benefit from living in an area with moderately-sized properties landscaped with shrubs and arbors that provide space and forage for wildlife, whose visitation we delight in regularly.

Ich bin am glücklichsten, wenn ich von beschwingten Wesen, insbesondere der gefiederten Art, umgeben bin, aber auch pelzige Kreaturen zaubern ein Lächeln auf mein Gesicht. Erfreulicherweise hat die Stadt einiges (wenn auch nicht genug) Land vor Entwicklung geschützt, und in Parks und Freiflächen verwandelt, und erfreulicherweise gibt es in vielen Wohnvierteln Bäume und Büsche die, auch wenn sie nicht einheimisch sind, einen Ersatz für die ursprünglichen Lebensräume bieten. Mein Mann und ich schätzen uns glücklich, in einer Gegend zu wohnen, wo mittelgroße, mit Hecken und Baumbeständen bewachsene, Grundstücke Raum und Nahrung für wilde Tiere bieten, an deren Heimsuchungen wir uns regelmäßig erfreuen.

Other than birds, rabbits and squirrels are our most frequent companions. They can’t be called visitors, as they live here permanently, and in years past, new family members of the former introduced themselves by dropping into the window wells, much to our chagrin (read here about Operation Bunny Rescue). Squirrels partake of bird seed, and even though we put a baffle on the bird feeder pole to prevent them from devouring a month’s worth of peanuts in a few days, they find abundant morsels on the ground to fill their tummies, and, at times, have to rest from their strenuous scavenging.

Nebst Vögeln sind Kaninchen und Eichhörnchen unsere häufigsten Gefährten. Sie können nicht als Besucher bezeichnet werden, da sie permanent hier leben. In vergangenen Jahren stellten sich neue Familienmitglieder der ersteren bei uns vor, indem sie in die Schächte der Kellerfenster fielen (lies hier über Operation Kaninchenrettung). Letztere profitieren von den für die Vögel ausgestreuten Samen, und obwohl wir die Futterstationen vor ihnen schützen, um zu verhindern, daß die Erdnüsse, die monatelang halten sollen, binnen weniger Tage verschlungen werden, finden sie auch weiterhin genügend Häppchen auf dem Rasen, um sich die Bäuche zu füllen, weswegen sie sich von Zeit zu Zeit von ihren anstengenden Streifzügen erholen müssen.

To enlarge a photo, click on it. To read its caption, hover cursor over it.

Zum Vergrößern, das Bild bitte anklicken. Um den Titel zu lesen, mit der Maus darüber schweben.

Deer enjoy a respite from the neighbors’ barking dogs and from the sun. We tolerate their browsing to an extent, but when they eat more than their fair share of flowers, we gently shoo them off. Last year, we suffered a period of disenchantment when they shredded two aspen saplings in the process of stripping their antlers. We had encouraged the trees’ growth for several years, and it was our fault for not protecting them with a fence.

Hirsche ruhen sich hier vor den bellenden Hunden der Nachbarn sowie der heißen Sonne aus. Bis zu einem gewissen Grade tolerieren wir ihr Äsen, aber wenn sie mehr als ihren gerechten Anteil an Blumen futtern, verscheuchen wir sie sachte. Im vergangenen Jahr waren wir enttäuscht, weil sie zwei junge Espenbäume, deren Wachstum wir über mehrere Jahre hinweg gefördert hatten, zerstörten, indem sie sich an ihnen den Bast vom Geweih abrieben. Es war allerdings unsere Schuld, die Schösslinge nicht mit einem Gitter geschützt zu haben.

Sadly, neither foxes nor raccoons have made an appearance for several years. Likewise, the trend for skunks seems downward, even though we catch an occasional glimpse or whiff—and try not to be on their wrong end when they feel the need to perfume the air with their particular, malodorous brand.

Traurigerweise bekommen wir schon seit einigen Jahren weder Füchse noch Waschbären zu Gesicht. Ebenso tendieren die Stinktierzahlen abwärts, obwohl wir gelegentlich noch eines sehen oder riechen—dabei versuchen wir, nicht auf dessen falscher Seite zu stehen, wenn es das Bedürfnis hat, die Luft mit seinem speziellen, übelriechenden Aroma zu parfümieren.

Bobcats sporadically leave tracks in soil or snow, and in one instance, a nonchalant feline was snoozing behind our neighbors’ hedge. As is proper for any self-respecting cat, it did so in a sunny spot, not overly bothered by our admiring looks.

Rotluchse hinterlassen sporadisch ihre Spuren in der Erde oder im Schnee, und einmal hielt ein entspannter Luchs hinter der Hecke unserer Nachbarn ein Nickerchen. Wie jede Katze, die was auf sich hält, tat sie das an einem sonnigen Fleckchen und ließ sich dabei nicht sonderlich von unseren bewundernden Blicken stören.

We learned the hard way not to leave the bird feeders out at night, thanks to a few ursine cameos. High calorie suet and seeds represent an irresistible buffet, and since we found the usually upright metal feeder pole lying twisted on the grass, and the containers shattered to the winds, we remove all temptations from the premises until it is hibernation time for black bears. “Problem bears” tend to be euthanized, even though it is humans that are the problem, and our ignorance or indifference that gets bears into trouble, because we can’t be inconvenienced to secure our trash, which is equally irresistible to Master Bruin.

Wir erfuhren auf die harte Tour, daß es nicht ratsam ist, Vogelfutter nachts draußen zu lassen, dank einiger bäriger Auftritte. Hochkalorisches, aus Talg und Samen bestehendes Futter ist unwiderstehlich, und seit wir die normalerweise aufrechte Stange, an der die Futterhäuschen hängen, horizontal und verbogen auf dem Gras, und die Behälter in alle vier Himmelsrichtungen zertreut fanden, entfernen wir nächtens alle Versuchungen, bis es Zeit für ihren Winterschlaf ist. Problembären“ werden meist eingeschläfert, obwohl wir Menschen das Problem sind, weil unser Unwissen oder der Widerwille, unseren Abfall zu sichern, den Bären Schwierigkeiten bereitet, denn ihm kann Meister Petz ebenso wenig widerstehen.

An encounter a few months back, though not at home, happened in a small natural enclave sandwiched between the very busy Interstate and a mixed industrial/residential neighborhood. It served as a reminder of how fraught with challenges these (sub)urban animals’ lives are, how many dangers lurk around every corner, how much energy is expended just to deal with us human invaders, with our pets, our traffic, our noise, our pollution, our expansive ways.

Vor einigen Monaten hatte ich eine Begegnung, die zwar nicht zu Hause stattfand, sondern in einer kleinen natürlichen Oase zwischen der starkbefahrenen Autobahn und einem gemischten Wohn- und Industriegebiet. Sie erinnerte mich daran, wie vielen Herausforderungen sich diese (sub)urbanen Tiere stellen müssen, wie viele Gefahren für sie hinter jeder Ecke lauern, wie viel Energie sie verschwenden müssen, um mit uns menschlichen Eindringlingen, unseren Haustieren, unserem Verkehr, unserem Lärm, unserem Dreck, unserem ausufernden Lebensstil fertig zu werden.

Urban coyote/Städtischer Kojote

I, for one, am grateful for any animal that chooses our yard as a refuge, and will do my best to keep it as welcoming as possible.

Ich jedenfalls bin dankbar für jedes Tier, das sich unseren Garten als Refugium aussucht, und werde mein Bestes tun, ihn weiterhin so einladend wie möglich zu gestalten.