Phoebe

Before an etymological search for the origins of the bird name phoebe, I suspected it was related to a deity from Greek mythology, or to one of Jupiter’s moons in some labyrinthine way. As it turns out, it is an onomatopoeic appellation, based on the Eastern Phoebe’s song, which has been variously transcribed as “fee-ah-bee,” or “whee-bee.”

Bevor ich mich dranmachte, die Etymologie für den englischen Vogelnamen “Phoebe” (Phoebetyrann im Deutschen) herauszufinden, vermutete ich, daß er von einer griechischen Göttin abgeleitet, oder über verschlungene Wege mit einem der Monde Jupiters verbunden war. Es stellte sich aber heraus, daß es sich um eine lautmalerische Bezeichnung handelt, basierend auf den Lauten, die der Weißbauch-Phoebetyrann von sich gibt.

North America has three species of phoebes. All share the genus name Sayornis, in honor of Thomas Say (1787-1834). This biologist is best known for his myriad entomological discoveries, but he was also the first who, while accompanying the 1819/20 expedition through the American West led by Major Stephen Long, described one of these handsome birds, which would later be called Say’s Phoebe (Sayornis saya, a double tribute). Sadly, Mr. Say did not get to enjoy his avian fame. He died of typhoid fever, twenty years before the genus name was assigned in 1854 by French naturalist Charles Lucien Bonaparte (a nephew of the (in)famous Emperor).

In Nordamerika gibt es drei Arten von Phoebetyrannen. Alle haben den Gattungsnamen Sayornis gemein, zu Ehren von Thomas Say. Dieser Wissenschaftler, der zwischen 1787 und 1834 lebte, ist am besten für seine zahlreichen entomologischen Entdeckungen bekannt. Doch war er auch der erste, der einen dieser attraktiven Vögel beschrieb, als er als Biologe eine von Major Stephen Long geleitete Expedition durch den amerikanischen Westen in den Jahren 1819-20 begleitete. Der Zimtbauch-Tyrann wurde später nach ihm benannt (Sayornis saya, ein doppelter Tribut). Leider war es Herrn Say nicht vergönnt, seinen Ruhm zu genießen, denn er verstarb an Typhus, und zwar 20 Jahre bevor der Gattungsname 1854 vom Naturkundler Charles Lucien Bonaparte eingeführt wurde (bei ihm handelte es sich übrigens um einen Neffen des berühmt-berüchtigen Kaisers).

Phoebes belong to the group of flycatchers. As the name implies, they feed predominantly on insects. After perching upright and scanning the environment, they sally forth to catch their prey in midair before returning to the same or a nearby resting spot. In Colorado, Say’s and Black Phoebes are typically seen only during the summer, though a few linger year-round, especially in the southern part of the state. Eastern Phoebes are rare visitors in western states. I love encountering all of them, and look forward to their return. Any day now!

Phoebetyrannen gehören zu den Fliegenfängern. Wie der Name andeutet, ernähren sie sich vorwiegend von Insekten. Sie hocken aufrecht und beobachten ihr Umfeld, um plötzlich loszufliegen und ihre Beute einzufangen, und danach wieder zum selben oder einem nahegelegenen Ruheplatz zurückzukehren. In Colorado sind Zimtbauch- und Schwarzkopf-Phoebetyrannen typischerweise nur im Sommer zu sehen, obwohl einige das ganze Jahr lang im Staat verbleiben, besonders in südlicheren Gefilden. Weißbauch-Phoebetyrannen sind seltene Besucher in den westlichen Staaten. Begegnungen mit allen Arten machen mir immer große Freude, und ich freue mich bereits auf ihre Rückkehr, die sehr bald stattfinden könnte.

Adult Say’s Phoebe (Sayornis saya)/Zimtbauch-Phoebetyrann Adult

Juvenile Say’s Phoebes/Zimtbauch-Phoebetyrann Junge

Black Phoebe (Sayornis nigricans)/Schwarzkopf-Phoebetyrann

Black Phoebe/Schwarzkopf-Phoebetyrann

Eastern Phoebe, having strayed west into Colorado/Weißbauch-Phoebetyrann zu Besuch in Colorado

Eastern Phoebe (Sayornis phoebe)/Weißbauch-Phoebetyrann

In the spirit of full disclosure: Since I wrote this a few weeks ago, I have already seen a Say’s Phoebe twice, which is early, but not unheard of.

Um ganz offen zu sein: Seit ich dies vor einigen Wochen schrieb, habe ich bereits zweimal einen Zimtbauch-Phoebetyrannen zu Gesicht bekommen. Eine frühe Ankunft, aber nicht völlig ungewöhnlich.